Ein Gesprächsabend mit Manuela Müller
wann: Mittwoch, 16. September 2026, 18:30 Uhr
wo: Janusz-Korczak-Bibliothek, Berliner Straße 120/121, 13187 Berlin-Pankow
Hakenkreuze an Laternen, rechte Codes auf Kleidung, Reichskriegsflaggen im Kinderzimmer: Rechtsextreme Symbole und Einstellungen sind unter Jugendlichen wieder sichtbarer geworden. Was lange als Provokation, jugendliche Phase oder Randphänomen galt, entwickelt sich mancherorts zu einem Lifestyle – rechte Subkultur wird zunehmend anschlussfähig an den Alltag junger Menschen.
Die Journalistin Manuela Müller beobachtet diese Entwicklung seit Jahren in Sachsen. In ihrem Buch „Die Jugend malt wieder Hakenkreuze“ spricht sie mit Jugendlichen, Eltern und Menschen aus ihrem Umfeld. Sie beschreibt, wie rechte Einstellungen entstehen, welche Rolle Gruppendruck, Einsamkeit und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit spielen – und wie schwer es für Familien, Schulen und Gesellschaft sein kann, darauf zu reagieren.
Was macht rechtsextreme Ideen für junge Menschen attraktiv? Wo endet Provokation, wo beginnt politische Radikalisierung? Welche Rolle spielen Freundeskreise, soziale Medien, familiäre Erfahrungen und das gesellschaftliche Klima? Und was können Eltern, Schulen, Zivilgesellschaft und Politik tun, wenn demokratische Werte an Selbstverständlichkeit verlieren?
Darüber möchten wir mit Manuela Müller diskutieren – und wie eine demokratische Gesellschaft dieser Dynamik begegnen kann.
Wir laden herzlich ein zu einem Abend des Austauschs und der Debatte.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Janusz-Korczak-Bibliothek, dem Buchlokal Pankow und von Borggräfe & Keil
Moderation: Borggräfe & Keil
Um Anmeldung unter
janusz-korczak-bibliothek@ba-pankow.berlin.de wird gebeten.