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Vergiss es!

Wenn Kulturinstitutionen Resilienz erwerben wollen, müssen sie zuerst einmal lernen, zu vergessen

Im allgemeinen Sinne bedeutet Resilienz die Fähigkeit, schwierige Situationen
dauerhaft zu überstehen und krisenfest zu sein. Für Kulturinstitutionen
hat Resilienz viele Schichten, die es Stück für Stück zu bearbeiten gilt:
Resiliente Kulturinstitutionen entwickeln die notwendigen Fähigkeiten,
ihr Verhältnis zur Umwelt zu gestalten anstatt einfach nur zu re-agieren.
Das bedeutet, Umweltveränderungen laufend zu beobachten und mit
Blick auf das Verhältnis von Zweck und Mittel kritisch zu reflektieren.
Dies setzt voraus, dass man der Organisation und ihren Mitgliedern selbst
Ressourcen (z.B. die hierfür notwendige Zeit, Finanzen und Wissen) sowie
Entwicklungsmöglichkeiten (z.B. in Form von geistigen Freiräumen) zu
diesen Themen zugesteht.

Zur Ausgabe des Kultur Management Network Magazins.